Blumen, Blumen, Blumen

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Wilder Ackermohn zwischen Woltersdorf und Köpnick

Leise wiegen sich hin und her
rötliche Kähne
im grünen Meer.

Heben betäubende Samen
reifend empor.

Quillt dann bitterer Süßsaft
aus den mit Messerchen sorgsam
geschlitzten Kapseln
– erschiene der Gott,
raunt die Sage …

Morpheus,
lacht und
beschwichtigt:
„Nichts ist von Dauer,
auch nicht der Schnerz,
alles zerfließt.“
Welche Verlockung.

Das Korn
steht dabei
und versteht nichts.
Ehrlicher Art
und geduldig
nährt es
die Träumenden.

Auf dem Altar
flammen
die Blumen.
Denn was bleibt
ist das Brot!

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