6. August – Tag der Verklärung Jesu

Am Samstag schreiben wir wieder der 6. August. Am 6.August 1945 zerstörte der atomare Lichtblitz die japanische Stadt Hiroshima. Bereits seit vielen Jahrhunderten gedenkt die Kirche am 6.August der „Verklärung Christi“. Hiroshima meint jeder zu kennen. Aber wer kennt den Verklärungsberg Tabor bei Jerusalem und was dort geschah und geschieht?

Es schadet nicht zu wissen, was die Bibel darüber erzählt: Jesus sucht mit drei Schülern diesen außerhalb der Städte gelegenen Berg auf. Oben angekommen erscheint Jesus für seine drei Begleiter in einem völlig neuen Licht. Nein – kein zerstörender Blitz. Sondern das milde Taborlicht. Auf einmal sind Mose und Elia sonderbarerweise zugegen (wir erinnern uns: Mose ist der, der war. Elia ist der, der kommen soll). Vergangenheit und Zukunft also erscheinen zugleich: Die Zukunft könnte die Vergangenheit heilen – wenn die Vergangenheit mit ihren Lehren in die Zukunft wirken dürfte. Im Augenblick der Gegenwärtigkeit Jesu geben sich Vergangenheit und Zukunft die Hand und unterreden sich darüber, was zu tun – und was zu lassen ist.

Jetzt wird alles klar. Das ist Verklärung. Jeder einzelne Mensch entscheidet und hat es in der Hand. Das ist die Chance der Gegenwärtigkeit. Die Geschichte vom sanften Taborlicht des 6. August finden wir im Markusevangelium Kapitel 9 bzw. Matthäusevangelium Kapitel 17.
Das verklärende Licht Jesu Christi ist nie der Blitz des Terrors. Sondern die gute Ausstrahlung, welche durch wahrhaftige Worte entsteht. Und  in der Dunkelheit bleibt.

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