von dem Ernste im Leben (Matthäus 10, 28-3)

Er blickte auf – und sah nun, wie sie saßen –
da jammerte das Volk den Meister sehr.
Sie waren satt, weil sie die Brote aßen.

Er schaut hinaus auf Galiläas Meer.
Und bittet seinen Jünger Patrus: „Lenke
mit deinem Kahn ein wenig hin und her.“

Der Fischer folgt dem Ruf, dass er nicht kränke
den Mann, der sie seit vielen Wochen lehrt
und treibt sein Schiff bis an des Ufers Senke,

wo Jesus dann das Wort sagt unbeschwert:
„Habt keine Furcht vor denen, die nur töten
den Leib, die Seele bleibt ja unversehrt.

Doch fürchten solltet ihr euch vor den Nöten
des Bösen, der das Wesen stört und bricht:
Der Höllen Herr und Freund von Gift und Kröten …

Ihr kennt, wen hier beschreibt, der zu euch spricht.
Lasst euch durch diesen Lumpen nicht verderben!
Und haltet euern Glauben sorgsam dicht.

Ihr könnt das Reich der Himmlischen ererben,
auch wenn der böse Feind euch schreckt mit Sterben.

Zwei Sperling kauft man sich um einen Heller.
Und keiner stürzt vom Himmel ohne IHN,
den EINZIGEN der Spähren. Er ist schneller –

und fängt den Vogel auf, sonst wär er hin.
Nun aber sind auch eures Hauptes Haare
gezählt. So wahr ihr glaubt an einen Sinn:

Ihr seid ihm noch um viele Male besser,
als Tausende von denen – Spatz um Spatz.
Gebt doch der Furcht nicht Raum! Sie ist Erpresser …

Bei mir steht ihr am allerhöchsten Platz.
Wer mich bekennt vor diesen fremden Meuten,
den will ich auch bekennen. Hört den Satz!

Vor Gott im Himmel als von meinen Leuten.
Wer mich jedoch vor Menschen höhnt und lacht,
der wird vor Gott mir auch nicht viel bedeuten.

Bedenk das jeder recht in seinem Fach.“
Das Boot fing wieder an zurückzuschwimmen.
Er sagte noch viel anderes mit Macht.

Wir hörten seine Stimme laut erklingen.
und priesen ihn mit Worten und mit Singen.